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Eltern - Kind - Blogparade : Aufgabe 9



Oooooh, jetzt sind wir schon bei der Aufgabe 9 der Eltern - Kind - Blogparade angekomen. Die wochen vergehen ja momentan wie im Fluge. Und dieses Mal ist es wieder so ein schweres Thema. Letzte Woche hatte ich mich ja schon schwer getan, aber jetzt ist es noch schwerer - finde ich:

Es wird olympisch! Altius, citius, fortius: Höher, schneller weiter. Bereits im Baby- und Kleinkindalter neigt man bisweilen dazu Kinder miteinander zu vergleichen. Der Druck auf unsere Kinder ist größer geworden – oder ist er das etwa gar nicht? Ist er schon trocken? Läuft sie schon? Wer hat die besten Noten in der Schule? Müssen sich auch unsere Kinder in unserer Leistungsgesellschaft durchsetzen und behaupten? Was geben wir ihnen in die Wiege mit? Unterstützen wir sie, lassen wir sie einfach machen? Wie verhelfen wir unseren Kindern dazu, starke erwachsene Menschen zu werden? Fühlen wir uns von den Vergleichen unter den Kindern gegängelt? Wird unseren Kindern heutzutage zu viel abverlangt?
Für die Babyeltern: beginnt bei euch bereits der Vergleich unter den Kindern? Wer isst am meisten, wer schreit am lautesten, wer schläft am besten?
Wer mit dem Thema hadert, der darf natürlich auch über sportliche Erfolge seiner Kids reden, der darf stolz sein, dass sein Kind mit 5 Jahren schon lesen konnte oder darüber dass Junior nun endlich sein Töpfchen benutzt (oder natürlich auch auf alles andere!).

Zu gewinnen gibt es dieser Woche natürlich auch wieder was und zwar gibt es viele tolle Preise von folgenden Sponsoren: kiddygutesbuybonn,  linsenonline und  deinegutscheine.

Södele, dann kommen wir mal zum Thema der Woche:

Das ist echt schwer. Denn irgendwie vergleichen wir die Kinder ja alle miteinander. Ich möchte das eigentlich gar nicht, denn mein Kind ist eben mein Kind und ist einzigartig. Und entwickelt sich auch so. Aber andererseits ertappe ich mich schon desöfteren dabei meine Kinder mit anderen zu vergleichen.

So wie in der letzten Woche erst. Ich bin ja Lesemama in der Schule meines Jüngsten. D.h. ich sitze dort und höre den Kinder beim Lesen zu. So habe ich dann auch den Vergleich gemacht, das mein Kleiner doch nicht der schlechteste Leser in der Klasse ist, nein, es gab durchaus welche die wesentlich schlechter waren als er. Sowas beruhigt mich dann wieder. Aber man sieht, ich habe ihn wieder mit anderen Kindern verglichen, obwohl ich das eigentlich nicht will.

Genauso beim Schwimmen, ich vergleiche ihn da auch mit den anderen Kindern. Aber das will ich eigentlich nicht. Ich bin so stolz auf ihn, bei jedem noch so kleinen Fortschritt.



Aber kommen wir jetzt mal zu meinem Großen:

Ich denke mal eine Goldmedaille hätte ich allein schon bei der Geburt meines Großen verdient. Denn der war ja ein richtiger Brocken, als er geboren wurde. Das schwerste und größte Baby bei uns im ganzen Dorf: 5570 g schwer, 63 cm groß und 39,5 cm der Kopf.  Man steht mit solchen Maßen erstmal eine Weile im Mittelpunkt. Im Krankenhaus war ich das Gesprächsthema Nr. 1 auf der Station und sogar der Chef der Klinik kam mich besuchen, denn sowas hatten die wohl bislang auch noch nicht.

Das ging dann auch so weiter. Mein Großer war immer groß. Er war immer der Größte von seinen Altersgenossen und das ist immer noch so. Mittlerweile ist er 11 Jahre alt und ist 1,65 m groß. Er hat mich fast eingeholt. Stolz macht mich das jetzt nicht, weil er doch für älter gehalten wird und das ist nicht gut.

Dann war da noch dieses Gespräch mit meinen Schwiegervater, der ja unbedingt meinte, ein Kind müsse unbedingt mit 1 1/2 Jahren trocken sein. Angeblich wären deren Kinder das damals auch gewesen. Tja, beim ersten Kind lässt man sich noch verunsichern, aber meine Mum meinte auch, das ist Blödsinn. Letztendlich habe ich einfach auf meinen Instinkt gehört und mein Großer war dann mit 2 1/2 Jahren komplett trocken. Von heute auf morgen und hat auch nachts nicht mehr eingepullert. Und somit war mein Sohn früher trocken als die Kinder meiner Freundinnen und jaaaa, auch das Kind meiner Schwägerin war erst sehr spät trocken und das obwohl Schwiegervater ja meinte, ein Kind müsse mit 1 1 /2 trocken sein. Tze.

Tja, da gibt es noch viel mehr zu berichten. Auch auf die sportlichen Ereignisse möchte ich hier mal kurz eingehen. Sehr sportlich ist mein Großer nicht, deshalb hat es mich sehr gefreut, das er im letzten Jahr doch mal eine Medaille nach Haus gebracht hatte. Er ist zwar "nur" zweiter geworden, aber immerhin und somit war er besser als der Rest aus seiner Gruppe - das passte dann einer Mutter gar nicht und schaute mich bitterböse an und meinte nur keck: Mein Sohn ist doch eigentlich viel besser....hä! - Tja, ich grinste sie nur an und meinte: Na - heute aber nicht.

Ja, so könnte ich dann weiter erzählen, aber ich will mich diese Woche mal etwas kürzer fassen.


Ich finde persönlich, das Kinder es in der heutigen Zeit nicht leicht haben. Der Leistungsdruck fängt eigentlich schon im Kindergarten an. Spricht ein Kind mit 3 Jahren nicht verständlich muß es zur Logopädin. Hat es motorische Auffälligkeiten, muß es zur Ergotherapeutin. Und so geht es weiter.


Bei der Schuluntersuchung bin ich auch jedesmal total baff, was da abverlangt wird. Das war früher auch anders, laut meiner Mutter.


In der Schule ist es genauso. Kommt ein Kind nicht mit, muß es eben das Jahr nachholen und die Tendenz ist an unserer Schule in den letzten Jahren steigend. Gerade auch, weil die Einschulungsgrenze ja immer mehr na vorne gezogen wird. Die Kinder sind immer jünger bei der Einschulung. Wir haben jetzt 3 Kinder !!! in die Klasse bekommen, die im letzten Jahr nach der neuen Regelung eingeschult wurden. Die haben es nicht geschafft und müssen das Jahr wiederholen. Hätte man die alte Regelung beibehalten, wären sie auch erst in diesem Jahr eingeschult worden. Das ist auch wieder so ein Thema was ich nicht gut finde.


So, aber um mal endlich zum Schluss zu kommen: Meine Kinder sind meine Kinder und sind etwas Besonderes. Was andere von meinen Kindern halten ist mir wurscht. Meine Kinder sind einzigartig, sind schüchtern und nicht so wild. Kuscheln sich auch gerne mal an mich und wollen manchmal einfach nur beschützt werden vor der ganzen "bösen" Welt.


Ganz ehrlich: Ich möchte in der heutigen Zeit kein Kind sein!!!

Kommentare

  1. Ich kann deine Einstellung nur unterstreichen. Mein Kind ist mein Kind und es ist was besonderes so wie es ist. Mir sind Vergleicht herzlich egal und ich habe mich nie daran beteiligt wenn Muttis ihre Kids verglichen haben.

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  2. waas so ein schweres Baby, das war sicher eine lustige Geburt ;)

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  3. Deine Kinder sind ganz sicher etwas ganz Besonderes und das ist gut so! Aber weißt du, was ich auch besonders finde? Dass du eine Lesemama bist. Davon habe ich nie zuvor gehört und ich finde, das ist eine ganz tolle, eben eine ganz besondere Mama-Leistung :-)
    Ganz liebe Grüße von Sina

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  4. Hi Du,
    Eine Lesemama kannte ich bis jetzt auch noch nciht, finde diese Aktion aber echt gut!Oh Wow, deine großer war ja echt ein Riesenbaby. Da konntest du die Kleidung in gr. 56 nicht mehr gebrauchen.
    Oh wei, der Schwiege meinte echt, er solte mit 1,5 Jahren trocken sein? Hm, das war früher ja echt so. Aber das ist eine andere Generation und von den Bettnässern von früher redet keiner mehr, nur von dem Alter, an dem man den kids keien Windel mehr angezogen hat.
    Lg jassi

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  5. Ganz besonders die sehr frühe Einschulung kann ich auch nicht verstehen. Übrigens denke ich, dass ein "innerliches Vergleichen" ganz normal und natürlich ist - was ja nicht bedeutet, dass man nicht stolz auf sein Kind wäre oder an ihm zweifelt,sondern das liegt auch daran, dass man vieles unweigerlich mitbekommt - wir können ja schließlich schlecht wie die drei Affen durchs Leben wandern ;-) Solange dies nicht im Wettstreit ausartet ist es ja auch vollkommen normal denke ich.

    Die Maße von Deinem Großen kamen mir ja sehr bekannt vor - meine zweitjüngste war auch so ein - man nannte sie "Brocken" ...hust
    heute mit fast 3 ist sie wie die zwei großen früher spargeldürr, isst aber wie ein Scheunendrescher und ist meistens die Kleinste *g*

    Liebe Grüße
    Elli

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  6. Vielen Dank für deinen Artikel :-)
    "Meine Kinder sind meine Kinder und sind etwas Besonderes." Ich denke das ist das wíchtigste bei diesem Thema.

    Zum Thema Einschulung, hier in Bayern ist mal wohl schon wieder ein wenig zurückgerudert mit dem frühen Einschulen habe ich letztens gehört. Bei uns dauert es ja zum Glück noch 2 oder 3 Jahre...je nach politischer Entwicklung :-) Vor einiger Zeit war hier der Stand so das unsere beiden Jungs gleichzeitig hätten eingeschult werden können/müssen weil sie beide 2009 geboren wurden...der eine am 5.1. der andere am 25.12. ....das wäre ein Vergleich geworden ....

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  7. Sehr schön geschrieben. Und besonders Dein Satz, das es Deine Kinder sind und sie etwas besonderes sind, finde ich sehr schön. Und so ist es auch. jedes Kind ist etwas besonderes, jedes Kind hat sein eigenes Tempo und das ist auch gut so.

    Ich bin mal gespannt, meine Kleine wird dieses Jahr eingeschult - mal sehen wie da die Schuluntersuchung im Gegensatz zu meiner Großen dann ist.

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