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Eltern - Kind - Blogparade : Mai 2012

Es geht nun monatlich weiter in der Eltern-Kind-Blogparade und das ist auch gut so. Gerade im Sommer ist man meist mehr unterwegs und genießt das Wetter draußen.

Das Thema für den Mai ist nun: Kinder - Träume



Unser Thema für den Wonnemonat Mai lautet “Kinderträume” und obgleich es sich nach einem Thema anhört, sind es zwei oder drei oder vier (ihr liebt das, stimmt’s?).
Das Thema Schlaf
war von einigen Teilnehmern gewünscht – hier könnt ihr euch ausleben und von Ritualen, Schlafplätzen, nicht schlafenden Kindern und vom (mangelnden) Durchschlafen berichten. Was ihr aber auch machen könnt und was sicherlich ganz spannend wird, ist darüber zu schreiben, wie ihr euch das Leben mit Baby / Kind erträumt habt und ob es wirklich so kam oder vielleicht doch ganz anders? Vielleicht fällt euch aber auch etwas ganz anderes zum Thema ein.

Zu gewinnen gibt es auch wieder etwas. Tolle Sponsoren wie das Kinderzimmerhaus und Rabattkatalog stellen tolle Preise zur Verfügung.

So, aber nun zum Thema Kinder - Träume.

Tja, das Thema Schlafen war und ist bei uns immer so eine Sache. Ich habe mir ehrlich gesagt, das Leben mit Kindern doch etwas einfacher vorgestellt und natürlich auch erträumt. Wenn man schwanger ist, träumt man ja schon wie es mal wird mit Baby und so. Tja, ehrlich gesagt, so wie es anfangs gekommen ist, hatte ich es mir nicht erträumt. Ich hatte es mir viel viel einfacher vorgestellt.


Vor allem mein Großer hatte so seine Schwierigkeiten als Baby durchzuschlafen. Er hatte arge Anfangsschwierigkeiten. Ich mußte ihn anfangs immer wecken um ihn zu füttern. Er drohte auszutrocknen, deshalb mußte ich ihn alle 2 Stunden in den ersten Wochen füttern. Das zerrte natürlich an mir und ich verbrachte so manche schlaflose Nacht deswegen. Anfangs ist er dann sofort nach dem Füttern oder sogar noch währenddessen wieder eingeschlafen, aber später als wir dann die Zeiten zwischen den Mahlzeiten auf 4 Stunden endlich hatten, lag er nach dem Füttern noch eine ganze Weile wach und wollte partout nicht schlafen. Wegen diesem ganzen Wirrwarr hat es bei ihm schon einige Zeit gedauert bis er endlich mal durchgeschlafen hat.

So ähnlich verlief es auch bei meinem jüngsten Sohn. Bei ihm war es sogar noch bedrohlicher. Er hatte arg an Gewicht verloren und wollte partout nicht trinken. An der Brust nicht und auch nicht die Flasche. Meine Hebamme war selbst ratlos und wußte bald nicht mehr weiter. Bis wir dann endlich eine Nahrung gefunden hatten, die ihm schmeckte. Kleiner Gourmet halt. Aber bei ihm waren wir schon kurz davor wieder ins Krankenhaus zu müssen, weil er nichts trinken wollte. So haarscharf mal eben hat er die Kurve bekommen. Und somit war es bei ihm genauso wie bei meinem Großen. Anfangs alle 2 Stunden aufstehen und füttern. Ohman. Und somit auch nachts. Also Schlafen wurde echt zur Nebensache. Und schöne Träume hatte ich schon lange nicht mehr.

Als meine beiden Jungs etwas älter waren, hatte jeder für sich sein eigenes Einschlafritual. Julian hat immer Drama gemacht und wollte partout nicht ohne meine Anwesenheit einschlafen. Das war von klein auf so, bis zu seinem 6-7. Lebensjahr. Vor allem ging anfangs nichts ohne seinen Schnulli. Hatte er ihn nachts verloren, gab es Geschrei. Er hatte auch oft Alpträume und hat sein Tagesgeschehen nachts aufs heftigste verarbeitet, er schlief sehr unruhig.

Bei meinem Jüngsten war es anfangs kein Problem, man legte ihn hin und er schlief alleine ein. Das ging einige Jahre gut, bis auch er anfing auf meine Anwesenheit zu pochen. Aber zumindest brauchte mein Kleiner niemals nie einen Schnulli.

Tja, und jetzt ist alles gut. Mein Großer geht alleine ins Bett. Darf noch nicht mal mehr zu ihm rein. Nein, er kommt zu mir, drückt mich nochmal und geht dann ins Bett. "Meine kleine Püppi" braucht ja dann noch eine Sonderbehandlung und wir schmusen und tüdeln noch ein bißchen im Bett, bis er dann einschläft. Das ist unser Einschlafritual, was ich eigentlich sehr schön finde. Irgendwann wird das auch vorbei sein und ich frage mich und ja ich erträume mir schon, wie es dann wohl sein wird.

Man merkt doch wie man sich verändert hat. Wie sesshaft wir geworden sind. Früher waren wir jedes Wochenende unterwegs, nun finde ich es zuhause viel gemütlicher und schöner, wenn man einfach mal einen Tag lang rumgammelt oder mit den Kindern was unternimmt.


So und nun träume ich weiter, von einer tollen Zeit mit meinen Kindern...denn die sind uns nur geliehen, bis sie erwachsen von uns ziehen.







Kommentare

  1. Schön zu lesen, dass sich deine Jungs so gut entwickelt haben. Kann mir gut vorstellen, was das für eine harte Zeit anfangs gewesen sein muss. Wir hatten da ja GsD keine Probleme (was Trinken betrifft), aber der Sohn meiner Freundin nahm nach der Geburt auch kaum zu. Er schlief immer viel - auch beim Trinken. Sie war ganz schön fertig damals.

    Lg Ela

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  2. Oh, das macht keine Hoffnung auf baldige Besserung! Wir sitzen uns neuerdings auch den Hinterm am Bett unsere Tochter...und sie ist erst 2! Na, abwarten und aussitzen würd ich sagen ;)
    Schöner Bericht!

    LG Katharina (Blogparaden-Neuling)

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  3. Und bei mir war es andersherum, ich dachte es ist schwieriger!Hatte aber Traumkinder :)

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  4. Unser Großer schlief nicht beim Trinken ein, der hatte immer Hunger / Durst, trank, spuckte, trank wieder, spuckte. Der Kleine ist dafür beim Trinken ständig eingeschlafen. Dass die Kleinen nicht durchschlafen, kenne ich auch - übrigens, unsere Kleinste schläft heute am besten, die Großen momentan auch ziemlich gut, aber wenn hier jemand nachts wach ist, dann in aller Regel nicht das Baby. ;)

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  5. ja kinder machen ist ganz leicht aber kinder erziehen und die verantwortung zu targen ist dann schon schwerer.
    ich muss gestehen ich habe auch manchmal gedacht ne ich kann nicht mehr warum habe ich mir das angetan, wobei es bei uns nicht das schlafen war. wir hatten die probleme erst deutlich später.
    aber wenn du die schwere zeit mit dem schlafentzug so gut gemeistert hast kannst du wirklich stolz auf dich sein und auch darauf was du geschafft hast!
    da ziehe ich wirklich den hut vor dir!

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  6. ach du grüne neune...das ist ja mal echt heftig, wenn man anfangs so sich quälen muss, bis man das passende gefunden hat, was die Kleinen mögen. Da kann ich voll mitfühlen, nichts ist schlimmer, als nicht mehr weiterzuwissen und nichts gefährlicher, als wenn Kinder kurz vor dem Austrocknen sind. Da habt ihr ja aber noch rechtzeitig die kurve gekriegt *gott sei dank*
    Ja, ...wie danny schon gesagt hat...Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr...der Spruch hat schon was.

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  7. Puh, das liest sich nach einer harten Anfangszeit. Und ich finde es gut zu lesen, dass du es dir anders vorgestellt hast. In der Schwangerschaft sind die Vorstellungen doch etwas romantischer.

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  8. Dein Schlusssatz ist sooooo schön! Den merke ich mir und sag ihn mir auf, wenn ich mal wieder auf 180 bin!

    LG Romy

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  9. Da hast Du ja anfangs wirklich einiges durchstehen müssen ... mein lieber schwan! - umso schöner aber, dass sie sich gut entwickelt haben :-)

    Liebe Grüße
    Elli

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